Wir sind zurück. Und es regnet. Mal wieder. Es ist kalt. An der Garderobe hängt noch immer der Wintermantel, der Schal und die Mütze des Tochterkindes. Wir sind zurück, aber an manchen Tagen kämpfen wir noch immer mit dem ankommen. Mit dem schweren Essen hier. Der Kälte. Dem Nebel…

Inzwischen ist es Juli. An das Essen haben wir uns längst wieder gewöhnt. Der Sommer ist mit ganzer Kraft gekommen um dann auch mal Pause zu machen. Die Wintermäntel sind längst verstaut. Wir haben neue Routinen entwickelt. Viele Neuanfänge gemeistert. Neue Perspektiven entwickelt und Entscheidungen getroffen.

In manchen Augenblicken zwickt es ein bisschen, das Fernweh. Wenn ich Bilder sehe, Geschichten höre, dann vermisse ich unsere andere Welt, die kurze Zeit auf der anderen Seite des Globus.

Und dann nimmt uns der Alltag, das Leben gefangen. Soviel zu tun, zu erleben, zu genießen…

Der Tochter beim Wachsen zu zuschauen. Was sie alles schon wieder gelernt hat. Sie singen hören, tanzen sehen, mit ihr gemeinsam toben…

Der Mann, der jetzt endlich seinen Traum verwirklichen kann…

Und ich, immer noch etwas auf der Suche, nachdem was ich mit meinem Leben alles noch anfangen will. Nicht ganz zur Ruhe gekommen, ein bisschen auf dem Sprung.

Es wäre mal wieder an der Zeit ein gutes Buch zu lesen, etwas richtig Feines zu kochen oder einen Film im Kino anzuschauen…

 

 

 

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